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Die Winterthurer Sozialfirma

Winterzeit – Gartenzeit

Das Winterhalbjahr ist für viele Arbeiten in Ihrem Garten der ideale Zeitpunkt. Dieser kurze Ratgeber gibt Ihnen eine Übersicht, wie der Gartenprofi die verschiedenen Aufgaben gezielt über die kühlen Monate verteilt.

November bis Dezember – Saisonabschluss, Vorbereitungen für den Winter

Abschliessende, umfangreichere Aufräumarbeiten stehen an. Blütenstauden, nicht verholzende, krautige Gewächse sollten zurückgeschnitten werden. Je nach Art, gilt es spezielle Empfehlungen zu berücksichtigen.

Laub sollte man dort einsammeln, wo es empfindlichen Pflanzen das Licht raubt ober durch Luft- und Nässestau zu Fäulnis führen kann. Insbesondere auf Rasenflächen. An weniger gepflegten Ecken bieten liegengebliebene Blätter- und Asthaufen für viele Tiere Lebensräume und Rückzugsgebiete.

Rosen benötigen einen dezenten Rückschnitt und sollten mit einer grosszügigen Kompost- und Mulchschicht im Bereich der Veredelungsstelle vor Kälte geschützt werden. Ähnlichen Nutzen bringt es, ein Rosenbeet mit Tannenreisig zu bedecken. Zusätzlich dient diese Verdunkelung im Frühling dazu, die Rose vor zu frühem Austreiben und somit vor möglichen Frostschäden zu schützen.

Immer mehr Pflanzen in hiesigen Gärten stammen nicht aus unseren Klimazonen und sollten zur Sicherheit aufwendig vor Kälte geschützt und fachmännisch eingepackt werden.

Gräser lässt man idealerweise den ganzen Winter ungeschnitten. Einerseits freut sich das Auge, andererseits schützt ein zusammengebundenes Grasbüschel den Kern vor Feuchtigkeit und Kälte.

Dezember bis Februar – Die Pflanzen ruhen, aber der Gärtner kann Viel erledigen

Wenn der Boden hart, gefroren oder sogar schneebedeckt ist hinterlassen Arbeiten im Garten weniger tiefe Spuren. Es ist die Zeit Bäume und Sträucher zu schneiden. Fachkenntnisse garantieren eine ästhetische Anmutung und wachs- und blühfreudige Pflanzen. So lassen sich beispielsweise Sträucher mit einem gezielten Schnitt permanent verjüngen: Schneiden Sie einzelne alte Triebe ebenerdig ab, im Frühling wird der Stock neue Triebe produzieren. Das ergibt ein schönes, frisches Wuchsbild.

Fällarbeiten bieten sich jetzt an, denn der Garten wird am wenigsten in Mitleidenschaft gezogen.

Wohin mit dem Schnittgut oder ganzen gefällten Bäumen? Der Verbleib des Pflanzenmaterials im Garten ist grundsätzlich wertvoll. Der Läbesruum häckselt für Sie die Äste zu Mulch, zur Aufwertung des Komposts oder verarbeitet den gefällten Baum zu exklusivem eigenem Brennholz.

Im Winter ist Schnee ein Thema. Eine Idee am Rande: Wenn die Schneeräumung bei Ihnen nicht gewerblich organisiert ist, kann ein punktueller Einsatz der Hilfsarbeiten des Läbesruums helfen, allfälliger Schneemassen Herr zu werden.

Wenn Sie beim Schneeräumen mit der Schaufel bei einigen Plattenecken hängen bleiben, zeigt sich die Möglichkeit für eine weitere Arbeit in der Wintersaison. Das Instand stellen von Wegen und Sitzplätzen. Solange der Boden nicht gefroren ist, ist das der perfekte Zeitpunkt für Belagssanierungen.

In die Unterhaltskategorie fällt auch der Service an Motorgeräten. Insbesondere über einen gut gewarteten Rasenmäher werden Sie sich bald wieder freuen.

Ein Thema für sich sind Gartengestaltungen. Rechnen Sie genügend Frist für die Planungsphase ein. Viele Anpassungen benötigen eine Baubewilligung und die Auswahl der Materialien beansprucht einiges an Zeit.

März bis April – früh Gedanken machen zum Start der Gartensaison

Die ersten warmen Wochenenden locken zur Gartenarbeit. Mit Bedacht können die verschiedenen Kälteschutz-Vorrichtungen entfernt werden. Die Rosen erwarten ihren Frühlingsschnitt und die vertrockneten Gräser können abgeschnitten werden.

Die Erde freut sich über eine Extra-Portion Nährstoffe. In welcher Form und Menge richtet sich nach der Philosophie des Garteninhabers. Der Läbesruum empfiehlt eher zurückhaltend und bei Blütenstauden-Beeten organisch zu düngen.

Ein eigenes Thema ist der Rasen. Er zeigt jetzt, wie er den Winter überstanden hat. Das erste Düngen und Vertikutieren kann geplant werden. Punktuelle Schadstellen gehören frisch angesät. Je nach Nutzung und Anspruch braucht eine Rasenfläche eher viele Nährstoffe und somit ist mineralischer Dünger eine gute Wahl.

Wie Sie sehen passiert in der vermeintlichen Winterruhe einiges im Garten. Der Läbesruum ist froh über Ihren Auftrag an den Fachbereich Gartenbau & Unterhalt. Sie helfen so, auch in der auftragsärmeren Jahreshälfte, unseren TaglöhnerInnen Arbeit zu geben. Wichtig für eine reibungslose Ausführung aller Arbeiten ist eine möglichst frühzeitige Planung.